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Vogelsichere Fenster mit dem Birdpen

Bild von Paula

Liebe Tengoanerinnen und Tengoaner, vielleicht hat es der eine oder andere von Euch ja mitbekommen, vor ein paar Wochen ist mir ein Vogel gegen die Balkontür geflogen, was mich ziemlich mitgenommen hat (zum Glück hat sich der Piepmatz wieder erholt). Auf jeden Fall wollte ich nicht, dass das noch mal passiert und hab im Internet herumgesucht, was man dagegen tun kann. Vogelsicheres Glas ist wohl eine Möglichkeit, aber meinen Vermieter davon zu überzeugen, alle meine Scheiben auszutauschen, ist nicht realistisch. In einem Forum habe ich den Tipp mit den Fensterbildern gefunden (die einzelnen Motive möglichst dicht kleben und am besten von außen), aber bei aller Tierliebe konnte ich mich dazu nicht entscheiden. Ich mag Deko nicht so sehr... Einen anderen Tipp, die Scheiben so wenig wie möglich zu putzen (damit sie nicht so spiegeln), praktiziere ich schon seit Jahren - hat der kleinen Kohlmeise aber nix genützt :-( Irgendwann bin ich dann auf den Birdpen gestoßen, eine Art dicker Filzstift, mit dem man durchsichtige Streifen auf die Fenster malen kann. Der Trick dabei ist, dass in der Flüssigkeit sogenannte "UV-Absorber" sind, die ein Muster hinterlassen, das Vögeln sehen können, weil sie im Gegensatz zu uns UV-Licht sehen können. (Wer's genau wissen will, kann das auf www.spinnennetz-effekt.de und www.birdpen.de nachlesen). Ich war zwar zuerst etwas skeptisch (wer malt sich schon gerne die Scheiben voll), habe den Stift dann aber doch übers Internet bestellt (beim BUNDLaden, www.bundladen.de). Ging alles klaglos, Lieferung prompt und per Rechnung, was mir immer am Liebsten ist. Dann Scheiben geputzt und losgemalt (laut Anleitung senkrechte Strich die ganze Scheibe runter, Abstand 6 bis 8 cm). Ging gut, bißle krumm ist es halt geworden, ich denke aber, das macht den Piepmätzen nix. Nachdem die "Farbe" getrocknet war, konnte man wirklich fast nichts mehr davon sehen. Ich war also ganz glücklich :-) Ergiebig ist der Stift (kostet ca. 13 EURO) übrigens auch. Hat für alle meine Fenster gereicht und scheint noch lange nicht am Ende zu sein. Lohnt sich also auf jeden Fall. In diesem Sinne frohes Malen und Vogelschützen :-) Grüße von Paula

super Tipp

Hallo Paula,
habe Deinen Tipp grade weitergegeben an jemanden der auch das Problem mit großen Fenstern und kleinen Vögeln hat. Das ist ein Supertipp. Danke

Wenn Du mir jetzt auch noch sagen kannst, wie man sich die Fußnägel lackiert ohne dass es schrecklich aussieht, wäre ich unendlich glücklich. Im Ernst, ich habe gerade den Tipp mit dem neuen Nagellack und dem Lidschatten auf Tengo gelesen. Aber ich glaube meine Feinmotorik reicht nicht aus um mir venünftig die Nägel zu lackieren. Irgendwie gerädt immer ein Fussel auf den Nagel, es ist hier dicker als da, ich stoss irgendwo gegen oder das Telefon klingelt und der Lack ist noch nicht trocken oder der zweite Anstrich macht alles nur noch schlimmer. Spätestens dann fällt meine Malkunst dem Nagellackentferner zum Opfer und ich stehe wieder mit unlackierten Nägeln da. Für eine Kosmetikerin ist mein Geldbeutel zu klein. Na ja, so ist das eben.
Viele Grüße
Mangwanani

Feinmotorik

Schön, wenn ich mit dem Birdpentipp helfen konnte, Mangwanani :-) Aber wie kommst Du gerade drauf, dass ich Profi für Lack und Feinmotorik sein könnte? ;-))) Habe den Artikel auch gelesen und mir überlegt, mich ein wenig experimentell zu bepinseln, aber mir geht's da wie Dir, alles sehr kompliziert. Oder wahrscheinlich ein Frage der Übung. Meine Fußnägel lackiere ich zwar regelmäßig (sind ziemlich verfärbt und deshalb ohne Lack nicht so ansehentlich), aber meist mit sehr dezenten Farben, Perlmut, rosa und so, da fällt ein Fussel oder eine Macke nicht auf. Das vielleicht als Tipp. Außerdem reicht meist einmal auftragen. Zweimal mache ich nur, wenn ich weiß, ich muss die nächsten zwei Stunden nicht in geschlossene Schuhe. Und bis der Lack hart ist, gehe ich eben barfuß oder setz' mich gleich gemütlich aufs Sofa ;-) Fingernägellackieren kann ich gar nicht. Das geht fast immer in die Hose und zum Üben fehlt mir die Geduld. Was ich ganz schön finde als Alternative sind Polierfeilen, mit denen man die Nägel ganz einfach zum Glänzen bringt. Geht auch schnell. Und die Feilen gibt's um wenig Geld im Drogeriemarkt.
Kannst ja noch mal einen Versuch starten und uns berichten :-)
lg Paula

Polieren

Hallo Paula,
gute Idee, habe mir so eine Feile gekauft und ganau das ist es. Die Unebenheiten sind weg und die Nägel erscheinen in einem angenhemen Glanz. Es bedarf schon ein wenig Zeit aber dann sieht es gepflegt und sauber aus. Ausserdem tut es mir auch mal ganz gut mich nur mit mir selbst zu beschäftigen. Toll. Ich darf mir die Fingenägel aus beruflichen Gründen eh nicht lackieren. Ich habe dekorative Kosmetik immer schon sehr sparsam angewendet aber ich mag es auch gepflegt auszusehen. Ich beneide immer die welche mit mir im Flugzeug auf einem Langstreckenflug sind und wie aus dem Ei gepellt am Ankunftsort aussteigen. Keine Falte im Rock, von müden Gesichtern keine Spur. Das Make Up wie gerade aufgetragen. Ich dagegen sehe nach einem Langstreckenflug oder einer langen Zugfahrt immer aus als hätte ich unter eine Brücke übernachtet. Die Haare stehen ab, das Kleid ist zerknittert und mein Gesicht von der Müdigkeit entstellt. Und immer denke ich es geht nur mir so.
Ich genieße die Sonne und die heissen Temperaturen hier auch wenn ich den ganzen Tag arbeiten muss. Aber der lange Winter war schon ein wenig zermürbend. Lag wahrscheinlich auch daran, dass ich immer so früh aufstehen musste um bei Glatteis rechtzeitig an meiner Arbeitsstelle zu sein. Im Dunkeln aufstehen und im Dunlkeln nach hause fahren ist irgendwie nicht so klasse. Ich bin froh nicht mehr so weit fahren zu müssen. Und nun kann ich auch öffentliche Verkehrsmittel benutzen. Vom Auto abhängig zu sein war nicht so toll.
Danke nochmal für den zweiten Tipp. Viele Grüße
Mangwanani

Meine Reise-Ich, Achtsamkeit

Hallo Mangwanani,
musste schmunzeln, als ich Deine Zeilen zum Thema Unterwegssein gelesen habe. Sei versichert, Du bist nicht die einzige. Mir geht's genauso. Fahre zwar nicht mehr oft weg (geschweige denn fliege), aber wenn, dann sehe ich nach zwei Stunden schon aus wie aus dem Müll gezogen. Und fühle mich auch so, schmuddelig, zerknautscht, ungewaschen...Brauche dann immer eine Zeit, bis ich mich wieder eingekriegt bzw. renoviert habe ;-))
Freut mich, dass das mit der Polierfeile geklappt hat. WEnn Du erst mal die Rillen weg hast, geht es auch in Zukunft schneller. Je nachdem, wie sehr Du Deine Hände beanspruchst, reicht dann einmal die Woche nachpolieren.
Mir zu erlauben, mich mit mir selbst zu beschäftigen, mir was Gutes zu tun, das habe ich erst in den letzten Jahren mühsam gelernt. In meiner Familie galt alles über Waschen schon als reichlich "frivol". Stolz auf sich zu sein, sich an sich selbst zu freuen, Spaß zu haben an dem, was Miutter Natur einem mitgegeben hat, war hochgradig unmoralisch. "Eitler Affe" ein typischer Kommentar. Sich davon zu befreien, ein gutes Körpergefühl und Achtsamkeit gegenüber sich selbst und seinen Bedürfnissen zu entwickeln, war mir viele Jahre unmöglich. Langsam klappt es besser, immerhin. Deshalb kann ich Dir nur zustimmen, sich Zeit für sich zu nehmen, ist wirklich wichtig.
lg und ein schönes Wochenende
Paula